sportlich im Heimstudio

Im September 2012 wurden in meinem Heimstudio die Boxhandschuhe ausgepackt. Dabei entstanden recht schweißtreibende Aufnahmen. Mein heutiges Modell ließ die Muskeln spielen und hätte auch fast scharf geschossen. Letzteres konnte ich zum Glück gerade noch verhindern.

Das Shooting hat sehr viel Spass gemacht. Es entstanden wunderbare Aufnahmen bei denen ich wieder eine Menge lernen konnte. Neu war für mich zum Beispiel der Einsatz von Wassertropfen den ich gerne noch vertiefen möchte. Dies darf gerne als Aufruf verstanden werden.

Mittelalter

Der Beginn meines Shootingjahres 2012 fand eigentlich zwischen dem 6. und 15. Jahrhundert statt. Eine Kollegin von mir beschäfftigt sich in ihrer Freizeit mit dem Mittelalter und wollte dies einmal in Bildern festhalten.

Das Schöne an so einem Hobby ist, dass sich mit der Zeit viele authentische Kleidungstücke und Gegenstände ansammeln. So konnten wir auf verschiedenste Accessoirs, inklusive altertümlicher Waffen, zurückgreifen. Damit für die Aufnahmen der richtige Hintergrund gegeben war, besorgte ich noch einige Strohballen.

kleiner Blitzlichtworkshop

Nach der Teilnahme an einem ins Leben gerufenem fc-Stammtisch ging ich nicht nur mit dem nächsten Stammtischtermin nach Hause. Während mehrerer Gespräche ergab sich zusätzlich ein Termin für einen kleinen Workshop in Sachen Blitz und Belichtungsmessung. Es war ein sehr lehrreicher Nachmittag mit einem netten und unkomplizierten Modell. Wir beschäfigten uns mit einem einfachen Sedaufbau. Das Modell wurde quasi in die Lichtzange genommen. Das Hauptlicht setzten wir von links und von rechts ein Aufhelllicht. Zeitweise kam auch noch ein Haarlicht zum Einsatz, um die dunklen Haare des Modells vor dem dunklen Hintergrund zu betonen.

Vielen Dank an Heinz für die Erläuterungen und an Sandra für die Nutzung ihres Studios.

Assistentenjob im alten Güterbahnhof

Eines Abends erreichte mich ein Anruf von Nadine Menze. "Hast Du Interesse an einem Assistentenjob in Sachen Fotoshooting?", war Ihre Frage an mich. Unter dem Aspekt, dass man auch als Assistent viel lernen kann, sagte ich natürlich zu. Als ich dann noch erfuhr, was sie plante, war ich richtig begeistert.

Es sollte zum alten Güterbahnhof nach Osnabrück gehen. Nadine hatte da so einige Dinge im Kopf, die sie dort mit einem befreundeten Fotografen umsetzen wollte. Da ich diese Location bereits kannte, konnte ich sogar Tipps zu den Örtlichkeiten beitragen. Nach einer Ortsbesichtigung stand bald ein ungefährer Plan fest, wie das Shooting ablaufen sollte. Zum Einen wählten wir die große Abfertigungshalle mit ihren alten Bahnsteigen und architektonischen Besonderheiten. Hier findet man mit den vielen Ecken und Winkeln immer neue Perspektiven. Als zweiten Ort wählten wir ein etwas abgelegenes Gebäude, welches einen herrlichen alten Dachboden hat. Auch hier konnten wir unsere Vorstellungen hervorragend umsetzen.

Nachdem ich mir so "on location" einige Anregungen holen durfte, habe ich den alten Güterbahnhof in Osnabrück auf jeden Fall mit einer Menge Ideen auf meiner todo-Liste für das nächste Jahr.

Das erste 'offizielle' Shooting

Jetzt wird es spannend. Ein mir bis zu diesem Zeitpunkt unbekanntes Model hat auf meine Shootinganfrage geantwortet.

Eines Tages entdeckte ich Alicas Sedcard in der fotocommunity. Nach der ersten Kontaktaufnahme verabredeten wir uns zu einem unverbindlichen Kennenlernen in einer Eisdiele. Nach einer kurzen Beschnupperungsphase kamen wir überein, dass ein gemeinsames Shooting stattfinden soll. Wir besprachen noch einige mögliche Outfits und verabredeten eine Terminabsprache bei einem Telefonat in den nächsten Tagen.